Dunkel wars, nur Schnee gabs nicht

Anlass:
Samichlaus

Riege:
Jugendriege

Ort:
Winterthur

Datum:
13.12.2025

Autor:
Harry von Mengden

Für das Treffen der Turnjugend mit dem Samichlaus war es doch recht warm, als sich die Mitglieder der Jugi und Mädchenriege beim Schulhaus Lindberg einfanden. Für alle Teilnehmenden lief es im gewohnten Rahmen ab. Harry erklärte kurz den groben Ablauf und vor allem wurden die Wurstbons mit dem Appell abgegeben.

Dass im Hintergrund ein paar Leiterinnen und Leiter etwas verwirrt worden waren, bemerkte niemand. Da das übliche Feuer vom Waldfondue der Aktivriege dieses Jahr ausfiel (also eigentlich fiel das Fondue aus und so brauchte es auch kein Feuer), wurde kurzfristig die Grillstelle gewechselt. Mit etwas «Fernsteuerung» fanden dann doch alle Helferinnen und Helfer den richtigen Platz und richteten alles ein.

So startete die Schar aus ca. 60 Personen vom Schulhaus Lindberg in den dunklen Lindbergwald. Für alle, die den Weg aus früheren Jahren kannten,

war die Wegwahl zwar etwas überraschend, aber noch nicht wirklich speziell. Wie üblich auf der Wanderung durch die Dunkelheit wussten immer weniger, wo sie nun im Wald waren. Irgendwann lichtete sich der Wald und die sichtbaren Häuser erinnerten stark an Oberwinterthur und Reutlingen. Und tatsächlich. Wenig später erreichte die Schar den Grillplatz im Park beim Waldschulzimmer. Man war als von Harry einmal im Kreis durch den Wald geführt worden.

Die Würste lagen auf dem Grill, Punsch und Glühwein waren auch bereit. Während getrunken, gegessen und geschwatzt wurde, hörten die Leiter ein leises Glöcklein und entdeckten den Samichlaus, der mit weit ausholenden Schritten am Park vorbeimarschieren wollte.

Der Schmutzli war sicher nicht unglücklich, dass er den schweren Sack nicht noch viel weiter tragen musste.

Wie jedes Jahr hatte sich der Samichlaus einiges in sein grosses Buch geschrieben. Es ist immer wieder spannend, wie auch die 

Turnerinnen/Turner mit der grössten Klappe plötzlich still sein können, wenn sie vor dem Samichlaus stehen.
Dieses Jahr kamen die Kinder mit wenig Tadel und mehr Lob davon. Am besten hatte es wohl das Leitungsteam. Der Samichlaus dankte ihnen für ihren grossen Einsatz über das ganze Jahr und hatte für alle einen Chlaussack dabei.

Bevor der Chlaus die Geschichte vom Eichhörnchen erzählte musste Annika nochmals zu ihm. Da stellte sich ihr schon die Frage was das sollte. Es war dann ein sehr erfeulicher Grund. Sie hatte am Rangturnen keine Bronzemedaille erhalten, da ihr Jahrgang falsch gemeldet worden war und sie so in der höheren Kategorie rangiert worden war. Dem Samichlaus gefiel dies nicht und so organisierte er eine zusätzliche Medaille, welche er nun überreichen konnte.

Nachdem sich der Schmutzli und Samichlaus verabschiedet hatten machten sich auch die Kinder und Begleiter auf den Heimweg.

Zum Glück war es sehr einfach das Schulhaus auf dem Rückweg wieder zu finden.

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