Freitag 25. August 2017

Mit der Bahn von Oberwinterthur – Biel – St. Imier, anschliessend mit dem Funiculair auf den Mont Soleil. Wanderung vom Mont Soleil – Peuchapatte – Le Creux des Biches –nach Le Peupéquignot in ca. 3 Stunden Unterkunft Relais du Peupé, Le Peupéquignot/Le Noirmont

 

19 aufgestellte Frauen haben an der diesjährigen Turnfahrt in den Jura teilgenommen, unter der kundigen Wanderleitung von Ursula Meier, Heidi Glaus und Marinne Brandenberger.

Alle Turnerinnen waren gekleidet mit dem neuen Vereins-Shirt, was überall für Aufsehen sorgte und unsere Zusammengehörigkeit demonstrierte. Bei herrlichem Wetter und heisser Temperatur liessen wir uns vor der Wanderung auf dem Mont Soleil (1291 m) mit einem feinen Kaffee und frischen Gipfeli verwöhnen. Auf der tollen Terrasse mit Blick auf den Chasseral hätten wir es noch lange ausgehalten.

Nach dem Zwischenhalt auf dem Mont Soleil fuhren vier Turnerinnen, die sich ein wenig schonen wollten, unter der Führung vom Ursi Meier wieder mit dem Funiculair hinunter nach St. Imier. Auf dem Bahnhof mussten Billette gelöst werden für die Fahrt nach La Chaux de Fonds. Auf der Fahrt im Zug durch die schöne grüne Landschaft genossen wir die kurze Strecke. Danach führte uns Ursi in einen schönen Park nahe dem Bahnhof, wo wir unser Picknick auspackten. Wir hatten genug Zeit, um anschliessend einen feinen Espresso beim Bahnhof zu bestellen. Ein Postauto brachte uns in rassiger Fahrt nach Creux de Biches. Nach kurzer Wanderung trafen wir bald mit unserer tüchtigen Wandergruppe zusammen. Vereint gingen wir in unsere zur Unterkunft Relais du Peupé wo wir endlich einen feinen Apéro bestellen und geniessen konnten. (Hanni Fritz)

Ein letzter Blick in das Tal und schon geht die abwechslungsreiche Wanderung los. Über beinahe endlose Weiden, vorbei an Kuh- und Pferdeherden und unter riesigen Windrädern hindurch, erreichten wir nach kurzer Zeit ein einladendes Restaurant. Da gerade Apéro-Zeit war, mussten wir unbedingt die tolle Gartenwirtschaft besuchen. Einige Frauen fanden ein gespritzter Weisswein wäre jetzt genau das Richtige! Nach einigem Durcheinander in Französisch und Deutsch prosteten sich die Frauen mit einem undefinierbaren Wasser/Weingemisch zu. Bald schon mahnten die Wanderleiterinnen zum Aufbruch, da einige Frauen ein „leichtes Hüngerli“ verspürten. Auf der Suche nach einem geeigneten Rastplatz wurden wir von 2 Pferden und einem Fohlen begleitet. Anscheinend fanden es die Vierbeiner spannend mitten in unserer Gruppe zu marschieren und die Frauen mit ihren Nüstern zu liebkosen. Die Schreibende fand das alles andere als cool, aber das ist ein anderes Thema.

Auf einer Wiese, unter Schatten spendenden Tannen genossen wir unser vielfältiges Mittagessen aus dem Rucksack. Bis zum nächsten Halt „Zvieri unter dem Windrad“ wanderten wir auf unserem Weg „mal ufe mal abe“ vorbei an weidenden Pferden mit ihren Jungen und durch schmucke Dörfer.

Das letzte Wegstück an der prallen Sonne und auf der asphaltierten Strasse setzte uns allen zu. Wir waren froh, als wir unsere gemütliche Unterkunft erreicht hatten und die Zimmer bezogen werden konnten. Einige wagemutige Turnerinnen stürzten sich in den eiskalten Pool, andere zogen eine warme Dusche vor. Das wunderbare Nachtessen im heimeligen Restaurant rundete den erlebnisreichen Tag ab. Was sich Ursi Meier gedacht hat, als sie lustige Hühner für uns genäht hat, sei ihr überlassen. Wir alle haben uns riesig gefreut über die originelle Tischdekoration.

 

Samstag 26. August 2017

Mit der Bahn von Le Creux des Biches nach Pré Petitjean Wanderung von Pré Petitjean nach Combe Tabeillon in ca. 3 Stunden Rückfahrt von Combe Tabeillon – nach Glovelier – Basel – Oberwinterthur

Nach dem ausgiebigem Frühstück mit feinem, frischem Brot hiess es Rucksack packen und Wanderschuhe montieren. Die Zugfahrt nach Pré Petitjean wurde genutzt, um unser Schulfranzösisch aufzupolieren, was für einiges Gelächter sorgte. Wie es auch mit wenig Französisch Kenntnisse geht um verstanden zu werden hat uns Christine H. auf lustige Weise demonstriert („nur kei Hemmige ha und alli iheimische auf Züridütsch aquatschen“).

Mitten durch Herden von Pferden verlief der Wanderweg, auf dem wir gemächlich bergab wanderten. Zur Freude der Frauen schlängelte sich der Wanderweg an einem Bach entlang und unter Schatten spendenden Bäumen hindurch. An einem idyllisch gelegenen See liessen wir uns nieder um eine kurze Rast zu machen und die schöne Gegend zu geniessen.

Nach kurzer abwechslungsreicher Wanderung standen wir vor dem neu renovierten Restaurant Buffet de La Gare. Der Zufall wollte es, dass genau in diesem Moment wieder Apéro-Zeit war und die schöne Gartenwirtschaft wurde kurzerhand in Beschlag genommen.

Das Mittagessen-Picknick genossen wir an einem wunderschön gelegenen Weiher mitten im Wald. Bis zum Bahnhof Combe Tabeillon führte der Weg durch ein verwunschenes „Täli“ aus dem plötzlich als Kontrast steile Felswände emporstiegen. Die Frauen waren sich einig, so gemütlich in dieser wunderbaren Landschaft könnten wir noch lange weiterwandern. Beim kleinen „Bahnhöfli“ (wie es scheint mitten in der Pampa) angekommen liessen wir uns an einer einladenden Feuerstelle nieder und der Rest aus den Rucksäcken machte die Runde. Evelines Wanderschuhe haben das zeitliche gesegnet und wurden zur Belustigung einiger Kameradinnen, kurzerhand „beerdigt“.

Herzlichen Dank Ursi, Heidi und Marianne für die zwei unvergesslichen Tage, die wir dank euch erleben durften.

Für die Frauenriege Hedy Dolder

 

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